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08/27/2020

Netflix' "Resident Evil"-Serie kommt nun doch

Nachdem das Projekt zwischendurch auf Eis gelegt wurde, übernimmt nun Constantin Film die Produktion der Zombieserie für den Streaming-Anbieter.

Trashigeres als die Filme der "Resident Evil"-Reihe war in den Kinos in den 2010er-Jahren allenfalls bei einschlägigen Filmfestivals zu finden. Das Franchise glänzte mit Milla Jovovich als mutierter Apokalypsen-Kämpferin, immer abstruseren Plots und überbordendem CGI-Einsatz – fand aber durchaus ein zugeneigtes Publikum. Denn klar: Spaß machte der Untoten-Reigen allemal, ist doch wurscht, dass die Filme zuletzt auf der imDb die Schwelle von 6,0 Sternen nicht mehr überschritten. Irgendwann braucht aber jede Reihe ein Ende – und die erfolgte 2016 mit "The Last Chapter", in dem Hauptfigur Alice noch einmal nach Racoon City zurückkehrte. 

Vor einiger Zeit schon gab Netflix aber bekannt, eine Serie, die lose auf der legendären Videospielreihe basieren soll, produzieren zu lassen. Im April wurde das Projekt aber erstmal gestoppt, der geplante Drehbeginn im Juni war wegen Corona nicht möglich. Nun wurde aber bekanntgegeben, dass das Projekt doch noch weiterverfolgt wird. Produziert wird die Serie von der deutschen Constantin Film, als Showrunner fungiert "Supernatural"-Autor Andre Dabb. Die Geschichte die erzählt wird, hat aber mit dem Plot der Filme nicht viel zu tun. Stattdessen stehen zwei Charaktere, die neu geschaffen wurden, im Mittelpunkt: Jade und Billie Wesker. Bei Fans der Reihe klingelt hier aber immerhin etwas, ist Albert Wesker doch der Oberbösewicht und Kopf der Umbrella Company, die das Zombie-Virus erschaffen hat.

Die Beschreibung des Plots, der auf zwei verschiedenen Zeiteben stattfindet, liest sich dabei wie folgt:

In der ersten müssen die beiden vierzehnjährigen Schwestern Jade und Billie Wesker nach New Raccoon City ziehen, einer aus dem Boden gestampften Planstadt, gerade als sie mitten in der Pubertät stecken. Doch je mehr Zeit sie dort verbringen, desto klarer wird den beiden, dass diese Stadt mehr ist als es zunächst scheint und dass ihr Vater dunkle Geheimnisse verbirgt. Geheimnisse, die die Welt vernichten könnten.

 

Die zweite Erzählebene spielt mehr als zehn Jahre in der Zukunft: Es gibt nur noch weniger als fünfzehn Millionen Menschen auf der Erde. Und mehr als sechs Milliarden Monster – Menschen und Tiere, die mit dem T-Virus infiziert sind. Die inzwischen dreißigjährige Jade kämpft in dieser neuen Welt ums Überleben, während Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit – über ihre Schwester, ihren Vater und sie selbst – sie weiter verfolgen.