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05/08/2020

Sie haben's wieder getan: Die Simpsons sagten Corona voraus

Nostradamus war ein Anfänger gegen die Simpsons. 1993 drehte sich eine Folge der Hitserie um einen Virus, der sich aus Asien aus in Springfield verbreitet.

Donald Trump als US-Präsident, die Fox-Übernahme durch Disney oder Daenerys Targaryens Rolle im Finale von "Game of Thrones" – die Simpsons beziehungsweise Serienschöpfer Matt Groening und seine Armada von Autoren haben ein gutes Händchen für akkurate Zukunftsprognosen. Die Corona-Krise sagten sie bereits im Jahr 1993 voraus.

In der Folge "Marge in Chains" ("Marge wird verhaftet", Episode 21 der vierten Staffel) ordert Homer einen Entsafter aus Japan, bekommt mit dem Gerät aber auch die Viren eines kranken Fabrikarbeiters nachhause geschickt. Die "Osaka Flu" breitet sich in Windeseile in Springfield aus und sorgt für Panik. Ein Mob verängstigter Bürger versammelt sich vor dem Haus von Dr. Hibbert, um laustark ein wirksames Medikament zu fordern.

Trotz der augenscheinlichen Parallelen gibt es natürlich auch einige Unterschiede zwischen der harmlosen Simpsons-Grippe und dem gefährlichen Coronavirus. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Folge "Marge in Chains" auch eine weitere, aktuelle Schlagzeile vorausgesagt hat.

Als die verängstigte Menge vor Hibberts Haus zu randalieren beginnt, entkommt ein Schwarm Killerbienen aus einem umgekippten Laster. Berichte über vermeintlich todbringende Insekten aus dem Ausland können in den US-Medien auf eine lange Tradition zurückblicken (u.a. von Michael Moore in "Bowling for Columbine" thematisiert). Laut "Futurezone" wird in den USA aktuell vor asiatischen Riesenhornissen gewarnt, deren Stich für den Menschen tödlich sein kann.