Jack Nicholson in "Shining" (1980)

© Warner Bros.

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04/17/2020

"Star Wars"-Regisseur J.J. Abrams macht "Shining" zur Serie

Mit seiner Firma Bad Robot produziert J.J. Abrams drei Serien für den in Kürze startenden Streaming-Dienst HBO Max: Die "Shining"-Serie "Overlook", "Justice League Dark" und "Duster".

Im Mai will ein neuer Big Player den Streaming-Markt in den USA erobern – HBO Max lockt schon vor dem Launch mit der sehnsüchtig erwarteten Reunion von "Friends", will potentielle Abonnenten künftig aber auch mit frischem Original-Content abholen. Obwohl, frisch ist natürlich relativ. Die Serie "Overlook" bietet sich etwa als Köder an, basiert aber auf Stephen Kings Kultroman "Shining", den Stanley Kubrick 1980 ins Kino (und King damit auf die Palme) brachte. 

"Overlook" wird sich nicht um den Autoren und Axtmörder Jack Torrance (den Kubrick mit Jack Nicholson besetzte) drehen, sondern andere grausige Kapitel aus der fiktiven Geschichte des titelgebenden Spukhotels erzählen. Die Serie wird von J.J. Abrams (dem Regisseur der "Star Wars"-Episoden VII und IX) und seiner Firma Bad Robot entwickelt.

"Overlook", "Duster", "Justice League Dark"

Laut "Deadline" produziert Abrams aber auch noch zwei weitere Shows für HBO Max. "Duster" entsteht nach Drehbüchern, die der Filmemacher gemeinsam mit LaToya Morgan ("The Walking Dead") verfasste. Die Serie spielt in den USA der Siebziger und handelt vom Fluchtwagenfahrer eines expandierenden Verbrechersyndikats.

In "Justice League Dark" widmet sich Abrams Figuren aus dem DC-Comicuniversum. Eines der bekanntesten Mitglieder der okkulten Superhelden-Vereinigung ist John Constantine, der 2005 im Kino von Keanu Reeves verkörpert wurde.

Das genaue Launch-Datum von HBO Max ist noch nicht bekannt. Im deutschsprachigen Raum ist derzeit kein Start des Streaming-Diensts geplant.