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08/21/2020

Viennale 2020 mit mehr Kinos und narrischen Schwammerln

Viennale-Direktorin Eva Sangiori gab Details zur heurigen Viennale bekannt: drei Tage kürzer, mehr Säle und psychoaktive Pilze.

Wer immer schon wissen wollte, wie wohl eine "fröhliche Ansammlung stilisierter Fliegenpilze" aussieht, kann nun einfach einen Blick auf das Plakat der diesjährigen Viennale werfen. So charakterisierte nämlich die amtierende Direktorin des Wiener Filmfestivals das neue Artwork (via ORF). Dass die abgebildeten Pilze mit psychedelischer Anmutung beeindrucken, dürfte kein Zufall sein: sie würden, wie das Kino, „zu ungeahnten Erkenntnissen und Visionen anregen“. Im Viennale-Trailer von Regisseurin Alice Rohrwachter steht wiederum der Apfel im Vordergrund, gegen Ende folgt ein Auszug aus Pablo Nerudas "Ode an den Apfel".

Mehr Kinos, flexible Konzepte

Damit trotz der geltenden Abstandregeln ein großes Publikum in den Genuss des Viennale-Programms kommt, hat man neue Spielstätten dazugewonnen. So sollen die Kapazitätseinbußen in Grenzen gehalten werden, neu dabei sind heuer Säle von Admiralkino, Blickle Kino, Filmcasino, Le Studio und Votiv Kino. An der "Erfahrung des Filmsehens im Kinosaal" hält man so fest, auch wenn anderswo zunehmend auf Streaming setzt. Auf die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Auswirkungen der Covid-Krise will man mit Flexibilität reagieren.

Flexibel zeigt sich die Viennale auch mit einer neuen Kooperation: Im Rahmen der "Austrian Days" sollen Filme der heuer ausgefallenen Diagonale zu sehen sein.