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10/06/2020

Warner verlegt "Dune" um 10 Monate nach hinten

Die Filmbranche kommt nicht zur Ruhe: Denis Villeneuves "Dune" hätte im Dezember starten solle, stattdessen kommt der Film erst im Herbst nächsten Jahres in die Kinos.

Mit dem Start von "Tenet" Ende August lehnte sich Warner weiter aus dem Fenster als alle anderen Studios. Potentielle Zuschauermagnete anderer wie "Black Widow", "Venom 2" und "Top Gun: Maverick" wurden einer nach dem anderen nach hinten verschoben, die meisten gleich ins kommende Jahr. Freilich hatte auch Warner zuletzt "Wonder Woman 1984" in den Dezember verschoben – wo die DC-Fortsetzung eigentlich mit dem Start des hauseigenen "Dune" kollidierte. Beobachter waren daher schon länger davon ausgegangen, dass einer der beiden Filme noch ins nächste Jahr weichen muss.

Nun steht fest, dass es sich hierbei um Denis Villeneuves Verfilmung von Frank Herberts Sci-Fi-Epos "Der Wüstenplanet". Erst vor knapp einem Monat wurde der erste Trailer dafür veröffentlicht. Wie das Branchenmagazin "Collider" berichtet, soll der Blockbuster mit Timothee Chalamet, Oscar Isaac und Josh Brolin statt im heurigen Dezembam aber doch erst am 1. Oktober 2021 starten. Am Dezembertermin für "Wonder Woman 1984" wird hingegen weiter festgehalten.

Kinos in der Krise

Für die Kinobetreiber ist diese Nachricht einer harter Schlag: Erst kürzlich zeigte sich in einer Umfrage, dass zwar mehr und mehr Kinogeher zurückkehren. Das Fehlen interessanter Filme wird aber neben Bedenken wegen der Pandemie als wichtigster Grund angegeben, auf einen Kinobesuch zu verzichten. Bereits am Samstag wurde der neue Bond-Film "Keine Zeit zu Sterben" ins nächste Jahr verschoben, dass nun ein weiterer potentieller Zuschauermagnet flöten geht, dürfte das Problem noch verstärken. Bereits gestern teilte die große Kinokette Cineworld mit, dass sie wegen der Pandemie vorübergehend ihre Häuser in Großbritannien und den USA schließen wird.