Jüdisches Filmfestival Wien 2016

Wien, 15. November bis 1. Dezember

Spiel- und Dokumentarfilme, Vorträge, Konzerte, Workshops und Podiumsdiskussionen: Das Jüdische Filmfestival Wien bietet BesucherInnen in seiner 25. Ausgabe ein buntes und vielschichtiges Programm aus Veranstaltungen, die sich alle um Jüdisches Leben drehen.

Den Blick stolz nach vorne gerichtet, immer im Bewusstsein der Geschichte: Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert ist das Jüdische Filmfestival Wien eine Institution in Sachen Unterhaltung und Aufklärung. 1991 umfasste das Festival, damals noch unter dem Titel Jüdische Filmwoche, 16 Filme und einen Spielort. Mittlerweile wurde längst der Wochenrahmen gesprengt, in vier der traditionsreichsten Wiener Kinos (Votivkino, Metro Kinokulturhaus, Urania und De France) laufen über 70 Filme und ein umfangreiches Rahmenprogramm: exklusive Konzerte, Vorträge, ein Workshop, Podiumsdiskussionen sowie eine Fotoausstellung und eine Lesung.

Zur Eröffnung wird die ungarische Philosophin und Holocaust-Überlebende Ágnes Heller erwartet, in den folgenden Tagen spannt das Programm einen Bogen über unterschiedliche Themenschwerpunkte: Behandelt wird das Verhältnis des jüdischen Musikers zu seiner Geige ebenso wie die aktuelle Lage der Energie- und Wasserversorgung sowie die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Österreich. Die Reihe In Memoriam widmet sich der Erinnerung an verstorbene jüdische Persönlichkeiten – und natürlich gibt es auch eine extensive Rückschau auf 25 Jahre Festivalgeschichte mit Höhepunkten aus den Programmen der vergangenen Jahre.

jfw.at