Val Kilmer (li.) und Robert Downey Jr. in "Kiss Kiss Bang Bang"

© Warner Bros.

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03/24/2020

Der SKIP-Schaubarometer: Das läuft am 24. März im TV

Schau an? Schau weg? In der kinofreien Zeit geben wir euch einen Überblick der aktuellen Highlights und No-gos im deutschsprachigen Fernsehprogramm.

Mindestens drei Wochen lang heißt es noch in den eigenen vier Wänden ausharren, bevor wir für mehr als einen Blitzbesuch im Supermarkt oder einer einsamen Spazierrunde ins Freie dürfen. Beim Abwenden des Lagerkollers kann unter anderem auch das gute alte Fernsehen helfen. SKIP-Redakteur Leo Dworschak hat sich für euch angeschaut, wann man am 24. März einschalten sollte – und wann nicht.

Eindeutige Einschaltempfehlung

"Kiss Kiss Bang Bang" (kabeleins, 20:15 Uhr)

Groß ist die Freude über den Schokoriegel, der sich aus der Großpackung gelöst und im entlegensten Winkel des Küchenkasterls versteckt hat. Und das ganz besonders, wenn man ihn in Zeiten eines akuten Süßigkeitennotstands findet. Als cineastisches Äquivalent bieten sich unzählige Streifen, ein außergewöhnlich schmackhafter ist "Kiss Kiss Bang Bang" (2005), das Regie-Debüt eines gewissen Shane Black. Dass dieser davor als Drehbuchautor kultiger Buddy-Comedys ("Lethal Weapon", "Last Boy Scout") gefeiert wurde, merkt man seiner ersten Inszenierung deutlich an.

"Kiss Kiss Bang Bang" ist ein wilder Mix aus Krimikomödie, Neo-Noir und Doppelconférence. Ein Kleinkrimineller (Robert Downey Jr.), der sich als Schauspieler versucht und der Detektiv, der ihn auf eine Rolle vorbereiten soll, ermitteln gemeinsam im Sündenpfuhl Los Angeles. Spannend ist die Mörderjagd, bei der die beiden den Reichen und Verdorbenen auf die Füße steigen, unvergessen bleibt "Kiss Kiss Bang Bang" aber vor allem für Dialoge wie diesen:

Vielleicht mal einen Blick riskieren

"Wiener Plätze – Wien damals" (ORF III, 2015 Uhr)

Ist der Frühling endlich da, um zu bleiben, wird die Quarantäne-Tristesse umso schwerer wiegen. Kein Flanieren am Donaukanal, keine Arena Open-Airs, kein Shoppen in der Kärntner Straße. Ein wenig Abhilfe verspricht die Doku "Wiener Plätze – Wien damals", die die graue Vergangenheit der Stadt beleuchtet, als Wien noch weit davon entfernt war, zur lebenswertesten City der Welt zu werden.

Besser gar nicht erst reinschauen

"Das Wetter" (u.a. auf ORF 1, kabeleins und Sat.1 zur Primetime)

Nach sommerlichen Temperaturen feiert der Frost ein Revival. Wer die Ausgangssperre balkon- und gartenlos überstehen muss, braucht warmen Fleece zum unabdingbaren Lüften, alle anderen müssen fürs Köpfen des Frühstückseis wieder ins Esszimmer übersiedeln. Besser gar nicht erst einschalten also, sondern auf schönere, wärmere Zeiten warten.