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02/10/2020

Die spannendsten Rekorde der Oscar-Geschichte

Wer war die jüngste Oscar-Gewinnerin aller Zeiten? Welcher Film hat bisher die meisten Preise abgestaubt? Wann wurde zum ersten Mal eine weibliche Regisseurin prämiert? Wir wissen's! Und verraten's euch in unserem Beitrag.

Chapeau! Zum ersten Mal in der Geschichte der Oscars räumte heuer ein nicht-englischsprachiger Beitrag den Academy Award für den besten Film ab. Damit steigt Bong Joon-Hos "Parasite" in die Riege der Oscar-Rekordhalter auf – dorthin wo sich u.a. bereits James Camerons "Titanic", Halle Berry, Christopher Plummer und Meryl Streep tummeln. Und wer hätte gedacht, dass man mit einem Leinwand-Auftritt von unter sechs Minuten den Preis als beste Nebendarstellerin abräumen kann? Wer die unglaubliche Leistung erbracht hat, verraten wir euch in unserer Bildstrecke der spannendsten Oscar-Rekorde.

Die meisten Oscars

... gingen bisher an "Ben Hur" (1959), "Titanic" (1997) und "Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" (2003).

Kürzeste gewürdigte Performance

Hut ab: Ein fünf Minuten und 40 Sekunden langer Auftritt in “Network" (1976) hat Beatrice Straight gereicht, um die Academy überzeugen. Ihre Leistung wurde mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin honoriert.

Jüngste Oscar-Preisträgerin

Zehn Jahre alt war Tatum O'Neal (Bild) als sie mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin in "Papermoon" (1972) ausgezeichnet wurde. Bereits im Alter von sechs Jahren heimste Shirley Temple 1934 den extra für junge DarstellerInnen geschaffenen "Academy Juvenile Award" ein.

Ältester Oscar-Gewinner

Mit 82 Jahren wurde Christopher Plummer 2012 mit einem Oscar als bester Nebendarsteller für seine Performance in "Beginners" ausgezeichnet.

Bester nicht jugendfreier Film

John Schlesingers "Asphalt Cowboy" mit Dustin Hoffman und John Voight ist mittlerweile ein Klassiker. 1969, im Jahr seines Kinostarts bekam der Film ein X-Rating und hatte damit die gleiche Altersfreigabe wie ein pornografischer Film. Bei der Verleihung 1970 schrieb er als erster (und bisher auch einziger!) Film, der ohne Jugendfreigabe den Preis in der Kategorie Bester Film einheimsen konnte, Oscar-Geschichte. Mittlerweile wurde die Altersempfehlung von 18 auf 16 Jahre heruntergesetzt.

Erster Regie-Oscar für eine Frau

Mit "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" konnte Kathryn Bigelow 2009 als erste weibliche Regisseurin den Preis in der renommieten Kategorie abstauben.

Erster Oscar für einen afroamerikanischen Hauptdarsteller

Sidney Poitier war der erste afroamerikanische Schauspieler, dem die Academy einen Oscar als bester Hauptdarsteller verlieh. Den Preis verdankte er seiner grandiosen Performance in "Lilien auf dem Felde" (1964).

Erster Oscar für eine afroamerikanische Hauptdarstellerin

Erst 38 Jahre später wird die erste schwarze Darstellerin mit einem Oscar prämiert: 2002 erhält Halle Berry den Preis für ihre Performance in "Monster's Ball".

Beste Darstellerin

Insgesamt vier Mal wurde Katharine Hepburn mit dem Award für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Bester Darsteller

Daniel Day-Lewis (Foto), Jack Nicholson und Walter Brennan konnten jeweils dreimal über eine Oscar-Würdigung jubeln. Ersterer wurde als einziger alle drei Male als bester Hauptdarsteller geehrt.

Die meisten Nominierungen als Darstellerin

17 Mal hat Meryl Streep bisher auf einen Oscar als beste Darstellerin hoffen dürfen – dreimal durfte sie ihn schießlich auch entgegennehmen.

Meiste Nominierungen als Darsteller

Jack Nicholson darf sich rühmen der Darsteller mit den bisher meisten Nominierungen zu sein. An Meryl Streep reicht er mit seiner Historie nicht ganz heran: Fünfmal weniger, also insgesamt 12 Mal durfte er zittern. Mit drei Auszeichnungen hat er aber genauso viele Goldjungen wie die Grande Dame am Kaminsims stehen.

Tragische Verlierer

Knapp daneben ist leider auch vorbei: In insgesamt 11 Kategorien durften die Veranwortlichen der Filme "Die Farbe Lila" (1985) und "Am Wendepunkt" (1977) auf eine Auszeichnung hoffen, gingen letztendlich aber mit leeren Händen nachhause.

Einziger Oscar mit Oscar

Oscar Hammerstein II komponierte den Song "The Last Time I Saw Paris" für den Film "Lady Be Good" (1941) und konnte damit als erster und einziger Oscar in der Geschichte der Oscars einen Oscar einstreifen.