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Stories | Rankings
09/07/2019

Pixelpracht-Parade: Alle Pixar-Spielfilme im Ranking

22 Spielfilme sind es mittlerweile, mit denen Pixar die Herzen der Animationsfilm-Fans rührt. Wir haben die farbenprächtigen CGI-Wunderwerke unter die Lupe genommen und vom schwächsten bis zum besten gereiht.

22. Cars 2 (Cars 2, 2011)

Auch wenn Pixar mit dem Original zumindest finanziell einen großen Erfolg verzeichnen konnte, hatten wohl nur wenige Fans des Studios auf eine Fortsetzung der Geschichte um den vermenschlichten Rennschlitten Lightning McQueen und seine motorisierten Mitstreiter gewartet. Dass der Film sich größtenteils vom Setting des Vorgängers löst, um einen inhaltlich verworrenen Agenten-Thriller über mehrere internationale Schauplätze auszubreiten, mag zwar optisch einiges hergeben, lässt aber auch die durchdachte Struktur und die emotionale Zugkraft der übrigen Pixar-Streifen vermissen. Trotz verheerender Kritik hatte die Reihe mit diesem Tiefpunkt allerdings noch nicht ihr Ende erreicht.

21. Arlo & Spot (The Good Dinosaur, 2015)

Die Prämisse von "Arlo & Spot" ist ja durchaus vielversprechend: Was wäre, wenn die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren nicht vom Einschlag eines Kometen ausgelöscht worden wären, sondern heute als den Menschen überlegene Spezies den Planeten bevölkern würden? Weit weniger originell fielen allerdings Plot und Figuren des 16. Abenteuers aus der Animations-Schmiede aus: Auch wenn sie in eine eindrucksvoll fotorealistisch animierte Szenerie eingebettet ist, bleibt die Handlung des Streifens über weite Strecken hinweg erwartbar und die Charaktere flach. Im Gegensatz zum wunderbar gelungenen "Alles steht Kopf" aus demselben Jahr reicht "Arlo & Spot" also bei weitem nicht an den üblichen Standard von Pixar-Produktionen heran – und zählt deswegen eher zu den Staubfängern im DVD-Regal.

20. Cars 3: Evolution (Cars 3, 2017)

Im bis dato letzten Kinofilm des umstrittenen "Cars"-Franchise muss sich der mittlerweile zur Rennlegende gereifte Sportflitzer Lightning McQueen damit abfinden, dass er mit einer neuen Generation aufgemotzter Asphalt-Neulinge nicht mehr ganz mithalten kann. Bei den Vorbereitungen auf ein alles entscheidendes Rennen entwickelt er sich vom wortwörtlich überholten Auslaufmodell zum motivierenden Mentor. Auch wenn der Film bei weitem nicht zu den großen Pixar-Meisterwerken zählt, fand die Reihe mit "Cars 3" zumindest zu einem unterhaltsamen und trotz aller Formelhaftigkeit aussagekräftigen Abschluss.

19. Das große Krabbeln (A Bug's Life, 1998)

Aufwändige Recherchen und Testaufnahmen in der Natur hatte man im Vorfeld der Produktion von "Das große Krabbeln" betrieben, um den natürlichen Lebensraum der kleinen Insekten und das Verhalten der Tiere möglichst originalgetreu auf die Leinwand zu bringen – und größtenteils ist das den Machern des zweiten Films aus der Animations-Schmiede von Pixar auch gelungen. Bis auf ein schmähliches Detail halt eben: Ausgerechnet den Helden des Films, den Ameisen, wollte man nur vier der anatomisch korrekten sechs Beine zugestehen. Ein überflüssiger Akt der Vermenschlichung – durch die der sonst  gelungene Familienfilm, der übrigens lose auf dem japanischen Klassiker "Die sieben Samurai" von Akira Kurosawa basiert, ein wenig Glanz einbüßt.

18. Cars (Cars, 2006)

Für "Cars" zauberte Pixar durch die hohe Kunst der Animation einem ganzen Fuhrpark an Autos menschliche Mimik auf Stoßstangen und Windschutzscheiben – und den kleinen Zuschauern des Animations-Streifens in weiterer Folge ein Lächeln ins Gesicht. Ja, die eher dünne Geschichte rund um das ehrgeizige Rennauto Lightning McQueen und die Bewohner des verstaubten Städtchens Radiator Springs ist vielleicht nicht das beste Pferd im Stall von Pixar, nichtsdestotrotz ist die Faszination für die anthropomorphen Automobile besonders bei Taferlklässlern ungebrochen – unzählige Cars-Schultaschen, -Federpennale und -Heftmappen in den Kinderzimmern des Landes zeugen davon. Fun Fact: In der österreichischen Kino-Fassung war übrigens neben den Formel-1-Helden Niki Lauda, Michael Schumacher & Mika Häkkinen auch ORF-Legende Heinz Prüller als Rennkommentator zu hören.

17. Merida – Legende der Highlands (Brave, 2012)

Obwohl es sich bei Pixars erster weiblicher Protagonistin um eine Königstochter handelte, hatte diese mit dem gängigen Bild heranwachsender Märchenprinzessinnen nur wenig am Hut. Mit wild zerzauster, feuerroter Lockenmähne ausgestattet, wehrt sich die talentierte Bogenschützin im Verlauf der Handlung tatkräftig gegen ihr Schicksal, mit einem Nachkommen der verbündeten Clans-Oberhäupter ihres Vaters verheiratet zu werden. Trotz einer interessanten Mutter-Tochter-Dynamik fehlt dem Film vor allem inhaltlich das gewisse Etwas, um ihn unter die Top-Plätze dieser Reihung zu katapultieren. Dennoch sollte man sich dieses bärige Abenteuer allein schon wegen der prächtig animierten schottischen Landschaften und Wäldern nicht entgehen lassen.

16. Onward: Keine halben Sachen (Onward, 2020)

Es entbehrte wahrlich nicht einer gewissen Ironie: Nachdem vier seiner fünf letzten Filme meist spärlich inspirierte Fortsetzungen früherer Hits gewesen waren, beschwor Pixar mit seinem ersten echten Ausflug ins Fantasy-Fach ausgerechnet die Macht der Magie in einer Welt, der eben diese verloren gegangen war. Hundertprozentig war der große Zauber früherer Tage damit zwar noch nicht ins Premium-Animationsstudio zurückgekehrt, ein kurzweilig rasantes Adventure in bester "Dungeons & Dragons"-Manier – mit mythischen Kreaturen, einer Mission und natürlich Helden, die man rasch ins Herz geschlossen hat – lieferte "Onward" aber allemal. Und das ist immer noch einiges mehr, als man von den meisten bloß grellen und lauten Konkurrenzprodukten behaupten kann.

15. Die Monster Uni (Monsters University, 2013)

Es spricht wohl für Pixar, dass sogar auf dem abgeschlagenen Platz 15 eine knallbunt glänzende Perle wie diese rangiert: Die "Monster Uni", das Prequel zu "Monster AG" von 2001 ist technisch vielleicht weniger revolutionär als sein Vorgänger – brilliert dafür aber umso mehr in den Kategorien Story und Charakter-Entwicklung. Souverän animierten Pixars Experten die holprigen Anfänge der Freundschaft zwischen den zwei ungleichen College-Kommilitonen Mike & Sulley: Der eine ein herzensguter Streber, der seit Kindheitstagen davon träumt, professioneller Meister-Schrecker zu werden – der andere faulpelziger Abkömmling einer renommierten Erschrecker-Familie, dem die Schaurigkeit wie das eigene Blut durch die Adern fließt. Wie sich zeigte, die perfekte Figurenkonstellation für einen zeitlosen Monster-Parabelspaß über Freundschaft, Teamwork und den American Way of Life.

14. Findet Dorie (Finding Dory, 2016)

13 Jahre nach "Findet Nemo" gönnte Pixar dem heimlichen Star seines eindrucksvollen Unterwasser-Abenteuers von 2003 ein verdientes Spin-off: Die vergessliche Fisch-Dame Dorie durfte sich, flankiert von Clownfisch Nemo und seinem Vater Marlin, auf die abenteuerliche Suche nach ihren verlorenen Eltern begeben. Trotz liebevoll gezeichneter Außenseiter-Figuren mit Macken und Kanten, einer herzerwärmenden Story und mitreißender Situationskomik, wie sie halt nur ein wunderbar verpeilter Paletten-Doktorfisch im Zentrum des Geschehens mit sich bringt, reichte das bemühte Sequel in Sachen Originalität aber nicht ganz an seinen legendären Vorgänger heran.

13. Die Unglaublichen 2 (The Incredibles 2, 2018)

Ganze 14 Jahre musste man auf die Fortsetzung zu "Die Unglaublichen" warten – heuer war es endlich soweit. Seit 2004 hat sich zwar, nicht zuletzt dank dutzender Marvel-Filme vor allem im Superheldengenre, einiges geändert – die Macher um Brad Bird sind sich aber dennoch treu geblieben. Und so funktioniert der zweite Teil zwar erneut als ebenso charmant witziges wie rasantes Action- und Familienabenteuer, wirklich an den Originalfilm reicht das Sequel allerdings nicht heran. Aber das ist ohnehin Nörgeln auf sehr hohem Niveau.

12. Coco – Lebendiger als das Leben! (Coco, 2017)

Für einen Film, der sich zentral mit dem Tod beschäftigt, ging es in Pixars zweitneuestem Streich erstaunlich dynamisch zu. Die markanten Eigenheiten des mexikanischen Feiertags Día de Muertos (Tag der Toten) lieferten dem Animationsstudio die perfekte Unterlage, um seine gewohnt prächtige Farbpalette noch einmal anständig auszuweiten. Während inflationär behandelte Themen wie familiärer Zusammenhalt und individuelle Freiheit routiniert zu einem emotionalen Ganzen verstrickt wurden, hinterließ Coco - Lebendiger als das Leben vor allem durch das Zelebrieren einer einzigartigen Kultur einen bleibenden Eindruck.

11. Oben (Up, 2009)

Dass es die Menschen hinter Pixar auch verstehen, ordentlich die Tränen düsen zu lassen, stellte Pete Docter ("Alles steht Kopf", "Die Monster AG") mit "Oben", dem ersten hauseigenen 3D-Streifen, eindrucksvoll unter Beweis. Die Geschichte des alten Carl Fredricksen, der sein Haus nach dem Tod seiner Frau an Ballons kettet, um nach Südamerika auszufliegen, ist wohl die erwachsenste und streckenweise auch düsterste im Schaffen der Animationskünstler – Witz und Leichtigkeit gehen trotz traurig-rührender Momente dabei dennoch nicht verloren. Als Belohnung gab‘s gemeinsam mit Avatar die erste Oscar-Nominierung für eine 3D-Produktion als besten Film und die Auszeichnung als besten animierten 3D-Film – ebenfalls eine Premiere.

10. Die Monster AG (Monsters, Inc., 2001)

2001 deckte Pixar das Motiv hinter den Schreck-Attacken der Schrank-Monster auf und setzte dabei ein weiteres Mal Maßstäbe in Sachen Trickfilmkunst: Für den seidig schimmernden Pelz von Sulley animierten die motivierten Macher insgesamt 2.230.413 einzelne Härchen in Lila und Türkis – während ein Frame mit dem wuscheligen Ungeheuer gerendert wurde, ratterte der Rechner ganze 12 Stunden lang durch. Neben der emsigen Computer-Arbeit hauchten vor allem die gemeinsam im Studio aufgenommenen Originalstimmen von John Goodman und Billy Crystal den chaotischen Kumpels Sulley und Mike unvergessliches Leinwand-Leben ein: Nicht von ungefähr kommt es, dass die professionellen Meister-Schrecker bis heute zu den besten „best buddies“ des Pixar-Universums zählen.

9. Ratatouille (Ratatouille, 2007)

Das Auge isst ja bekanntlich mit. Während man sich an den detailverliebten Pixar-Augenschmäusen ohnehin schon schwer satt sehen kann, sorgen die akribisch animierten Köstlichkeiten, bei deren Zubereitung die Feinschmecker-Ratte Rémy dem etwas tollpatschigen Küchenjungen Linguini Haare ziehend zur Hand geht, für zusätzlichen Heißhunger. Doch "Ratatouille" war und bleibt weit mehr als nur ein kurzweiliger Appetitanreger. Neben den perfekt getimten Slapstick-Einlagen und der originell vermittelten Weisheit, dass man jemandes Fähigkeiten nicht nach seinem Äußeren beurteilen sollte, bekommt man auch eine der treffendsten Reflexionen über den Beruf des Kritikers serviert, die jemals über die Leinwand flackerte. Ein echter Leckerbissen.

8. Toy Story 2 (Toy Story 2, 1999)

Ursprünglich direkt für den DVD-Markt konzipiert, entschied man sich bei Pixar schließlich kurzfristig doch noch dafür, das erste Sequel des Hauses in einen vollwertigen Kinofilm umzumodeln. Dass man damit den richtigen Entschluss gefasst hatte, zeigte sich bald nicht nur durch Kritikerlobeshymnen, sondern auch anhand der Einspielergebnisse an den Kinokassen. Mit "Toy Story 2" entstand eine in jeder Hinsicht gelungene Fortsetzung, die die liebgewonnenen Charaktere des Vorgängers im Glanz der gereiften Animations-Technik erstrahlen ließ, um sie auf ein spannendes und berührendes Abenteuer zu schicken, das die Geschichte des Originals organisch weiterspann. Ein Film, der in keiner (Pixar-)Sammlung fehlen sollte. 

7. A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando (Toy Story 4, 2019)

Neun Jahre nach dem Kinostart des dritten und – so dachte man eigentlich – letzten Teils der "Toy Story"-Saga hat das Team von Disney/Pixar doch noch einmal seine innovativsten Tricktechnik-Skills ausgepackt, um die Gang um Woody & Buzz in meisterhaft animiertem Sonntags-Outfit auf den Leinwand-Catwalk zu schubsen. Nicht nur das Erscheinungsbild der Spielzeug-Freunde ist trotz ihres fortgeschrittenen Alters ansehnlicher als je zuvor, auch der Story hat man ein horizonterweiterndes Frische-Update und ein weiteres, bittersüßes Finale verpasst. Neben einer alten Bekannten, Woodys Schwarm Porzellinchen, sind es vor allem die Neuzugänge Forky, Bunny & Ducky sowie Plastik-Stuntman Duke Caboom, die den eingesessenen Cowboy dazu motivieren, über den engen Rand der heimeligen Spielzeugkiste hinaus zu blicken – sie alle machen "Toy Story 4" zum Nachzügler, von dem man nicht wusste, dass man ihn noch braucht, den man dann aber um nichts in der Welt mehr missen will!

6. Die Unglaublichen – The Incredibles (The Incredibles, 2004)

Vier Jahre bevor mit "Iron Man" der Startschuss für das Marvel Cinematic Universe zu vernehmen war, hatten "Die Unglaublichen" unter Federführung von Brad Bird ("Der Gigant aus dem All") bereits ihren glorreichen ersten Auftritt als Superheldensippe. Der Mix aus wahnwitzigem Familienabenteuer und explosivem Animations-Actioner vereint auf spielerische Weise sowohl Elemente des Superhelden- als auch des Agentenfilms, ohne dabei auch nur in einer Sekunde abgedroschen zu wirken oder gar selbst zu einem Klischee zu verkommen.

5. Alles steht Kopf (Inside Out, 2015)

Pixar-Urgestein Pete Docter ("Oben", "Die Monster AG") lieferte 2015 mit "Alles steht Kopf" nach diversen Fortsetzungen endlich wieder eine Originalstory mit viel Herz und vor allem auch: viel Hirn. Die Idee, Gefühlszustände in Form von Figuren im Kopf eines elfjährigen Mädchens darzustellen, mag einem zwar spätestens seit "Es war einmal ... das Leben" bekannt vorkommen, die Umsetzung ist aber dennoch, und wie vom Animationskrösus gewöhnt, wahrlich einzigartig. Vielleicht der kreativste Eintrag in Pixars 20 Filme umfassendem Portfolio – und nach manchem Durchhänger in den Jahren davor mit Sicherheit die Rückkehr zu alter Höchstform.

4. Findet Nemo (Finding Nemo, 2003)

Citytrip nach Sydney, Tauchausflug, Aquarium-Besuch – was sich liest wie die Highlights eines Traumurlaubs in Australien, beschreibt die Programmpunkte der Recherche, zu der die Kreativen von Pixar im Vorfeld der Produktion von "Findet Nemo" ausrücken durften. Eingängig studierte man Aussehen und Verhalten verschiedenster Fische, die artenreiche Flora im Pazifik sowie das komplexe Lichtspiel des Meeres, um in Folge die erstaunlichste CGI-Unterwasserwelt der Animationsgeschichte zu designen. Technisch perfekt zauberten die Macher ein rührendes Familienabenteuer um den überfürsorglichen Clownfisch-Vater Marlin und seinen Sohn Nemo auf die Leinwand – ein meeresrauschendes Fest für alle Sinne, das mit viel Herz, Witz und Liebe zum Detail auch beim dritten, vierten, ja sogar noch beim zehnten Mal Schauen die Augen zum Leuchten bringt.

3. Toy Story 3 (Toy Story 3, 2010)

Irgendwann heißt es Erwachsenwerden und Abschied nehmen – so auch für Andy, der sich ob seines anstehenden College-Besuchs vom Großteil seines Spielzeugs um Woody, Buzz Lightyear und Co. trennen muss. Regisseur Lee Unkrich ("Arlo & Spot") transportierte den originellen Geist des Originals erfolgreich in das Jahr 2010 und verpasste der Fortsetzung, mitunter mit Hilfe emotionalerer Versatzstücke im Stile des direkt zuvor erschienenen Oben, eine angemessene Frischzellenkur. Somit ist "Toy Story 3" einer jener seltenen dritten Teile, der auf allen Ebenen perfekt zu funktionieren vermag – und unser Einstieg in die Top 3.

2. WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf (WALL·E, 2008)

Der Streifen um den kleinen Aufräumroboter, der seit 700 Jahren auf der Erde emsig Müll zu Türmen stapelt, ist mitunter auch wegen der über lange Strecken des Films anhaltenden Dialoglosigkeit wahrscheinlich der mutigste und ambitionierteste aus dem Haus der Pixar-Magier. Darüber hinaus vereint Wall-E ökologisches Endzeitszenario, Zukunftsvision und rührende Liebesgeschichte zu einem nachhaltig nachhallenden Leinwandabenteuer, dessen Relevanz sich gerade heute auf fast schon beängstigend realitätsnahem Niveau befindet. Ein Meisterwerk in vielerlei Hinsicht. Für den Sieg hat das in unserem Ranking dennoch ganz knapp nicht gereicht.

1. Toy Story (Toy Story, 1995)

Regisseur John Lasseters Meisterwerk beförderte Pixar 1995 auf die Leinwandlandkarte und ging gleichzeitig als erster komplett computeranimierter Film in die Geschichte ein. Natürlich rief das auch zahlreiche Kritiker und Skeptiker auf den Plan, die hinter "Toy Story" im Vorfeld eine herzlose Produktion aus einem elektronischen Baukasten vermuteten. Doch die wurden ganz, ganz schnell eines Bessseren belehrt, denn der Streifen war bzw. ist weit mehr als nur eine technische Errungenschaft – Einfallsreichtum, die Liebe zum Detail, die vielschichtigen Charaktere und eine überzeugende Story vermochten auf Anhieb Jung und Alt in den Bann zu ziehen. Der Film, mit dem alles begann und der das Kino grundlegend veränderte, hat sich somit den ersten Platz in unserer Liste wahrlich verdient. "To infinity... and beyond!", wie Buzz Lightyear sagen würde.