Yerma

España, 1999

Drama

Verfilmung des Klassikers von Federico García Lorca: Yerma wünscht sich verzweiftelt ein Kind

Yerma ist eine Idealistin, die gegen alles rebelliert, was sie für ein ungerechtes Schicksal hält. Sie möchte lieber Heldin ihres eigenen Schicksals sein als passives Opfer desselben. Sie wünscht sich einen Sohn, aber der Wunsch nach Mutterschaft von Yerma ist nicht alltäglich. Sie verherrlicht die Mutterschaft soweit, indem sie sie in das Ideal der Liebe verwandelt auf der Suche nach einer Utopie, die sie niemals finden wird. Ihr Sohn ist ihre Befreiung und eine Art den Tod zu besiegen. Zuzulassen, dass sie keine Kinder bekommen kann, bedeutet für sie, sich selbst zu verleugnen, ihren eigenen Tod zu Lebzeiten zuzulassen. Sie glaubt, dass die Liebesglut von Juan - ihrem Mann - notwendig ist, um zu empfangen und macht ihn und seine fehlende Leidenschaft für ihre Unfruchtbarkeit verantwortlich. Ihr Sinn für ihren Stand und die Ehre verbieten es ihr jedoch, sich Viktor hinzugeben, einem Mann, von dem sie sicher ist, ein Kind bekommen zu können.

Länge: 114 min

  • Schauspieler:Aitana Sánchez-Gijón, Juan Diego, Jesús Cabrero, María Galiana, Irene Papas, Reyes, Milagrosa Lozano, Ana Aguilar

  • Regie:Pepe Távora Smenjaud

  • Kamera:Acacio D'Almeida

  • Autor:Pilar Távora, Obra de teatro homónimade Federico García Lorca

  • Musik:Vicente Sanchís

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